Schritt für Schritt: Praxis macht den Meister.

Lucy, unser Therapiebegleithund.

 

Unsere Therapeuten und unser Therapiebegleithund wurden nach den Richtlinien des

Berufsverbandes Therapiebegleithunde Deutschland e.V. (TBD e.V.) ausgebildet und geprüft. Dies garantiert, dass der geprüfte Therapiebegleithund nur in ausgewählten Behandlungen und aus therapeutisch sinnvollen Gründen eingesetzt wird.

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass die tiergestützte Therapie zu einer Verlängerung der Konzentrationsdauer, einem qualitativ besseren Lernerfolg und einer messbar größeren Motivation führt. Durch eine positive Rückmeldung des Hundes wird das Selbstbewusstsein gesteigert.

 

Die Therapiebegleithundmethode.

Aus vielen wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass die Mensch- Tier- Beziehung eine besondere Beziehung ist, die uns viele wertvolle Möglichkeiten bietet. Die Eigenschaften eines Hundes, professionell eingesetzt als Therapiebegleithund, erfüllen in der Therapie ganz besondere Zwecke, die diese effektiver und qualitativ hochwertig gestalten können und / oder zu einer weiteren Verbesserung des Lern- und Entwicklungsklimas führen.

 

Die Besonderheiten eines Therapiebegleithundes.

Ein Therapiebegleithund ist wertfrei. Er verurteilt nicht, er beurteilt nicht. Er freut sich über

jeden Menschen, ob groß, ob klein, ob schnell oder langsam. Er reagiert auf Körpersprache, auf die Stimme, auf die Augen und antwortet freudig auf jede Art der Reaktion.

 

Ein Therapiebegleithund ist neugierig, offen und kontaktfreudig.

 

Ein Therapiebegleithund regt zum Sprechen oder Reagieren an.

 

Der Therapiebegleithund bündelt die Konzentration.

 

Es zeigt sich immer wieder in der Therapie, dass die Patienten sich länger auf die Übungen und Spiele konzentrieren, wenn der Hund mit einbezogen wird. Die Konzentrationszeit kann so insgesamt verlängert werden und ist effektiver.

 

Der Therapiebegleithund verzeiht immer wieder. Menschen, die Schwierigkeiten im Sozialverhalten haben, weil sie z.B. keine Distanz halten können, ihre Kraft nicht einschätzen können und schnell anecken, sind bei einem Hund gut aufgehoben. Er verzeiht und kommt trotzdem freudig auf sie zu. Die Betroffenen fühlen sich angenommen, so wie sie sind und entwickeln Selbstbewusstsein. Sie können nach und nach ihr Sozialverhalten üben, Misserfolge werden schnell überwunden.

 

In vielen Fällen erleichtert er die Kontaktaufnahme. Der Hund bildet eine Brücke, er erzählt nichts weiter. Er hört immer wieder aufmerksam zu und redet nicht dazwischen. Der Hund bildet ein Brückenglied, eine Gemeinsamkeit zwischen Betroffenen und Therapeut.

 

(Quelle: Ergotherapie und Rehabilitation 07/2003)

 

 

 

 

 

Gemeinschaftspraxis für Ergotherapie

D. Große Frericks & I. Schapmann

 

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